Polyvagal Theorie: So wirst du von deinem Nervensystem beeinflusst

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So wurden wir zu einem sozialen Wesen. Im Laufe der Evolution entwickelten wir uns Menschen rasant, besonders unser Gehirn entwickelte sich überdurchschnittlich schnell. Einer der vielen Gründe ist der Vagusnerv, besonders der ventrale.

Dieser Nerv entwickelte sich gleichzeitig mit unserer Fähigkeit zur Kommunikation. Aus Grunzlauten wurden plötzlich ganze zusammenhängende Sätze.

Er bildete aber nicht nur Sätze, sondern machte uns auch sensibler und einfühlender gegenüber anderen Menschen. Wir können buchstäblich (zumindest unbewusst) im Gesicht und an der Körperhaltung anderer erkennen, ob sie uns feindlich oder freundlich gesinnt sind.

Aber nicht nur das. Unser Nervensystem passt sich anderen Nervensystemen anderer Menschen an. Was die Ursache dafür ist, dass Frauen die zusammen Leben, zur gleichen Zeit ihre Periode bekommen (wenn sie keine Pille nehmen).

Gleichzeitig ist der ventrale Vagus am aktivsten, wenn wir uns sehr entspannt fühlen und mal abschalten können. Die anderen Teile unseres Nervensystems, Sympathikus und dorsaler Vagus sind mehr für “Spannung” in unseren Zuständig.

Zusammenspiel der Polyvagal Theorie

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Der Sympathikus gibt uns schnell Energie wie ein “Energydrink”, damit wir zum Kampf oder zur Flucht bereit sind. Wird dieser Reiz aber zu lange ausgesendet, so verfallen wir in eine Art Starre durch Erschöpfung. Was logisch ist denn nach 2…3 Tagen Energydrink Konsum fühlt sich jeder platt und brauch Zeit zum Entspannen.

Das Gefährliche bei unserm Nervensystem allerdings ist, dass wir den belastenden Zustand nicht einfach abstellen können, wenn wir Dauerstress auf der Arbeit oder Schule ausgesetzt sind. Der dorsale Vagus greift dann wie eine Art Rettungsschirm und versetzt uns in eine Art Starre, damit wir uns nicht überlasten und Ressourcen sparen.

Von da ist es schwierig wieder herauszukommen. Mögliche Wege wären ein Wechsel des Umfeldes, Ernährungsumstellung, Achtsamkeit, Yoga oder der Besuch bei einem Therapeuten.


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