Wassereinlagerungen gesund ungesund

Wassereinlagerungen im Körper loswerden | Ratgeber

Du leidest an schmerzhaftem Druck in den Füßen oder anderen Körperstellen? Das kann schlimm enden, daher erklären wir dir in diesem Post was Du dagegen tun kannst…

Was Sind Wassereinlagerungen?

Wassereinlagerungen oder auch Ödeme genannt, sind Schwellungen, die durch durchlässige Venen auftreten. Das passiert in den meisten Fällen, da der Blutdruck zu hoch ist, dadurch entsteht eine Art Blutstau und das Wasser diffundiert aus den Venen in das umliegende Gewebe.

Was tun bei Wassereinlagerungen?

  • Beine Hochlegen und mit einem kalten Tuch kühlen.
  • Wasserreiche Lebensmittel, wie Gurke etc. essen (klingt paradox, ist aber so)
  • Entwässernde Tees (Brennnessel)
  • Bewegen
  • Massagen
  • Auf Alkohol verzichten
Wassereinlagerungen im Körper loswerden | Ratgeber 1

Bei Schwindelgefühlen bitte sofort einen Arzt konsultieren.

Hilfreich bei Wassereinlagerungen in den Beinen sind auch Kompressionsstrümpfe – Lese hier mehr dazu.

Wassereinlagerungen, kommen am häufigsten im Knie, den Füßen, Beinen vor. Seltener im Kopf als Hirnödem.

Aber am aller häufigsten sind geschwollene Füße oder Beine, unter denen die Betroffenen meistens, sehr zu leiden haben. Hier gelten, zu wenig Bewegung, Venenleiden, Lymphödeme, krankhafte Fettpolster oder auch Herz- und Nierenleiden, als mögliche Auslöser.

Davon sind oft Schwangere, Übergewichtige, alte Menschen, oder Menschen nach einer Operation betroffen.

Ursache

Warum bekommt man Wasser in den Beinen?

Am besten erklärt das hier Dr. Heart, kurz und knapp

Zusammengefasst, kann man sagen, dass Ödeme (Wassereinlagerungen), durch Stauungen entstehen. 

Nämlich durch:

Thrombose

  • Bei einer Thrombose z.B. sammelt sich das Thrombose-Gewebe um die Blutkörperchen und “verklumpt“ die Vene, somit entsteht ein Flüssigkeitsstau und das Bein sieht angeschwollen aus. Ein einseitig geschwollener Fuß oder geschwollenes Bein weist auf eine solche Thrombose hin.

Lymphödem

  • Hier fließt die Lymphe nicht mehr richtig durch die Lymphgefäße, da diese verstopft sind. Daher kann sich im umliegenden Gewebe vermehrt Flüssigkeit ansammeln.

Eiweißmangel

  • Eiweißmangel, kann bei Leber oder Nierenerkrankung oder Mangelernährung auftreten. Dies sorgt dafür, dass Wasser in das umliegende Gewebe abwandert, da keine Eiweiße mehr im Blut vorhanden sind, die das Wasser an sich binden können.

Hierbei kommt es dann zu Verdickungen an manchen Körperstellen.

Herz oder Nierenschwäche

  • Dies ist der häufigste Grund in unseren Breitengraden. Wenn die Niere nicht mehr richtig arbeitet, kann sie das Wasser nicht mehr vollständig aus dem Körper leiten, durch die Schwerkraft sammelt sich, dann das Wasser in den Beinen. [1]

Durch Tabletten oder Medikamente

  • Sie haben Einfluss auf den Stoffwechsel und Gefäße.
  • Oder Abführmittel, diese stören den Wasser-Salzhaushalt und verändern, den Mineral-Eiweiß Haushalt im Körper.

Bei einer Herzschwäche, hat das Herz nicht mehr die Kraft, das Blut aus den Venen zurück zu Pumpen, daher staut sich das Blut im unteren Körper.

Hinzu kommt, dass dabei auch die Nieren weniger durchblutet werden, worauf diese kompensatorisch antworten, da sie denken, dass Du einen Wassermangel hast und ihr Wasser an den Körper abgeben und dieses sich daraufhin in den Beinen staut.

Wasser in den Beinen kann also vieles bedeuten… Mehr dazu findest du hier: Ursachen geschwollener Füße.

► Frage hier also unbedingt deinen Arzt um Rat!

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Hyaluronsäure ist bekannt dafür den Wasserhaushalt im Körper ins Gleichgewicht zu bringen, somit schlägst du also gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe, du bekommst schönere Haare, Haut, ein strafferes Bindegewebe und die Wassereinlagerungen gehen zurück.

Dieser Hyaluronsäure Anbieter ist der einzige der die Einzigartige MICRO-CAP Technologie anwendet, damit die Wirkstoffe effektiv im Körper ankommen, wo sie sollen.

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Je kleiner die Moleküle des Hyalurons, desto besser können sie ins Gewebe eindringen und das überschüssige Wasser an sich binden.

Wasser in den Beinen bei Hitze

Ist es besonders warm, fließt das Blut viel langsamer und es wird dickflüssiger.

Da, das Lymphsystem nicht mehr optimal funktioniert.

Dadurch entstehen Wassereinlagerungen oder genauer gesagt Lymphflüssigkeit, die von dem Druckanstieg in die umliegenden Gewebe gepresst wird.

Bei zu engen Schuhen kann es sogar schmerzhaft werden.

Wasser in den Beinen: Ab wann wird es gefährlich?

Durch den Druck und die durch die Kapillaren gepresste Lymphflüssigkeit, können Wassereinlagerungen Schmerzen auslösen. Gefährlich wird es aber erst, wenn eine Herzschwäche vorliegt, denn hierbei, kann das gefürchtete Lungenödem auftreten.

Bei älteren oder schwächeren Menschen ist zusätzlich Vorsicht geboten, wenn sie bei Kreislaufproblemen ihre Beine hochlegen wollen, denn dabei könnte Wasser in die Lunge gepresst werden.

Wasser in den beinen und Krebs

Zu belastenden Schwellungen kann es kommen, wenn Krebspatienten die Lymphknoten entfernt wurden, die Eiweißhaltige Lymphflüssigkeit dringt dann in das umliegende Gewebe ein.

Was hilft gegen Wasser in den Beinen?

In erste Linie hilft viel Bewegung, im Notfall, die Beine hochlegen.

Sowie fettabbau um das Herz zu stärken, sowie gesunde Ernährung, Omega 3 in Chlorella-Algen Form kann sehr positive Eigenschaften für das Herz haben. Hier klicken um zum Artikel zu gelangen

Wie oben schon erwähnt, die erste Wahl bei mittlerweile vielen Menschen sind Kompressionsstrümpfe.

Bei Hitze oder Frauen die, sich in ihrer Periode befinden, kann auch ein feuchtes, in kaltem Wasser getränktes Tuch, durch das Hochlegen der Beine und auflegen des Tuches auf die Beine, dabei helfen das Wasser in den Beinen loszuwerden.

Apfelessig ist auch ein altbewährtes Mittel gegen Wassereinlagerungen und außerdem reich an Kalium, Kalium sorgt unter anderem für Muskelkontraktion, somit verengen sich die Gefäße und das Blut fließt schneller, somit hat das “Wasser“ weniger die Chance durch die Gefäßwände zu diffundieren. 

Des Weiteren ist Essig entzündungshemmend und lindert Schwellungen

Kompressionsstrümpfe helfen auch sehr gut dabei, das Wasser in den Beinen, wieder aus dem Gewebe zurück in die Blutbahn zu pressen.

Tipp: Bei Wassereinlagerungen in den Beinen ist es ratsam, ein in Essig getränktes Tuch um die Beine zu wickeln.

Einige weitere Tipps:

Bei Ödembildung durch Giftstoffe, hilft Magnesium, Kalium, Vitamin B1, oder auch wasserhaltige Lebensmittel, wie Gurken, Erdbeeren, Brennnessel Tee oder Trauben, diese helfen Wasser und Gifte aus dem Körper zu treiben.

Übungen gegen Wasser in den Beinen

In diesem Video sind sehr effektive Übungen gegen Wassereinlagerungen zu sehen, wie ich finde.

Vital-Generation Tipp: Probiere mal eine Akkupressurmatte aus, sie wirkt wie eine Massage und kann deine Venen dahin gehend straffen, dass weniger überschüssiges Wasser in dein Gewebe fließt.

Schwangere und Wasser in den Beinen nach der Geburt

In den meisten Fällen sind Schwangerschaftshormone dafür verantwortlich. Sie sorgen für mehr Elastizität, der Blutgefäße, das heißt, die Gefäße weiten sich und das Blut fließt langsamer und kann leichter durch die Kapillaren und die Membran fließen, was zu Wassereinlagerungen führen kann.

Dazu haben Schwangere auch noch ein höheres Blutvolumen, was eventuell zu mehr Blutstau führt. [2]

Wasser in den Beinen nach Kaiserschnitt

Bei einer Schwangerschaft wird der Körper sehr in Mitleidenschaft gezogen, kommt dann auch noch eine so große Wunde hinzu, die durch einen Kaiserschnitt entsteht, kann das den Körper schnell überfordern und den Gefäßdruck durch die Wundheilung verringern, dadurch verlangsamt der Blutfluss und das Wasser hat es leichter durch die Gefäßwände zu fließen.

Ergänzend zu den Therapie-Empfehlungen von oben, können Globuli Apis eingenommen, oder ein Fußbad mit sehr warmen Wasser und Salz hergerichtet werden.

Wasser in den Beinen nach Operation, warum? 

Genau wie bei einer Schwangerschaft entstehen hier Verletzungen, die den Kreislauf beeinträchtigen können, das Blut fließt dann langsam und das Wasser hat eher die Gelegenheit durch die Venenwand zu fließen.

Symptome

Wenn Du Dir nicht sicher bist, ob Du Wasser und kein Fett in den Beinen hast, findest Du es heraus, wenn Du trotz Beine hochlegen und Kühlung immer noch geschwollene Füße oder Beine hast, stell Dir dabei einfach die folgenden Fragen.

  • Habe ich an Gewicht zugenommen?
  • Habe ich weniger Sport getrieben?
  • Habe ich generell weniger Bewegung?
  • Bin ich so veranlagt, an den Oberschenkeln zuzunehmen?

Um plötzliche Fetteinlagerungen oder eine Krankheit auszuschließen, kann man einen Fingertest machen, bleibt nach festen drücken mit dem Zeigefinger auf die geschwollene Stelle eine Eindellung zurück, kann man von Wassereinlagerungen ausgehen. (Bei Wassereinlagerungen von über 6 Monaten ist diese Methode nicht mehr anwendbar)

Suche aber auf jeden Fall zusätzlich, ärztlichen Rat auf.

Wasser in den Beinen welcher Arzt kann mir helfen?

Dafür benötigst Du keinen Facharzt, Dein normaler Hausarzt reicht hier erst mal vollkommen, er kann Dir im Notfall Kompressionsstrümpfe oder Blutdruck fördernde Medikamente verschreiben.

Mit Schüssler Salzen Wasser in den Beinen loswerden?

Es gibt einige Schüssler Salze, die eine  entwässernde Wirkung haben.

Zur äußeren Anwendung ist Schüßler Salz Nr.10 in Salbenform (Natrium Sulfuricum) sehr zu empfehlen.

Und Innerlich, diese:

Homöopathie kann bei Wassereinlagerungen sehr behilflich sein.

Mehr dazu kannst du hier Lesen.

Wasser in den Beinen mit Bläschenbildung

Wenn sich bei Wassereinlagerung, anfangen Bläschen zu bilden könnte das auf ein defektes Lymphgefäßsystem hindeuten.

Was tun gegen zu viel Wasser im Körper?

Eine Menge kannst du dagegen tun. Apfelessig, Hyaluron, Chlorella, Brennnesseltee und körperliche Betätigung sind wirksame Mittel gegen die Wassereinlagerungen.

Sind Wassereinlagerungen gefährlich?

Wenn sie chronisch werden, kann das zu Folgeerkrankungen führen. Heikel wird es, wenn ein Hirnödem entsteht, hier können wichtige Blutbahnen abgeklemmt werden, sodass das Gehirn schlechter mit Sauerstoff versorgt wird und ein Schlaganfall auftritt.

Was bindet Wasser im Körper?

Salz oder salzhaltige Lebensmittel, begünstigen Wassereinlagerungen. Denn schon 8 Gramm Salz binden circa einen Liter Wasser im Körper. Auch zu viele Kohlenhydrate können zu Wassereinlagerungen führen. Da sie in Form von Glykogen in den Muskeln und Leberzellen gespeichert. 1 Gramm Hyaluron bindet 6 Liter Wasser, welches in Form von Gelenkflüssigkeit und Kollagen eingespeichert wird.


Wichtiger Disclaimer:

Bei ernsten körperlichen Beschwerden konsultiere unbedingt deinen Hausarzt.

Dieser Artikel, enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht als ärztliche Empfehlung gesehen werden.

Wissenschaftliche Quellen:

  1. https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/0002934349901734
  2. https://www.jci.org/articles/view/649

Allgemeine Quellen:

Herold, G. u. Mitarb.: Innere Medizin, Gerd Herold Köln 2018

Diagnostik und Therapie der Venenthrombose und der Lungenembolie. Federführende Fachgesellschaft: Dt. Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 065/002; Klasse S2k; Stand: 10.10. 2015. Online: http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/065-002l_S2k_VTE_2016-01.pdf

Leitlinien der Gesellschaft deutschsprachiger Lymphologen: Diagnostik und Therapie der Lymphödeme. AWMF-Reg. Nr. 058-001; Stand: Mai 2017. Online:
http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/058-001l_S2k_Diagnostik_und_Therapie_der_Lymphoedeme_2017-05.pdf (Abgerufen am 28.03.2018)

Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie: Venöse Diagnostik mit der Lichtreflexionsrheographie/Photoplethysmographie, 2012 (Abgerufen auf http://www.dglymph.de/medizin-informationenstudien/oedemkrankheiten/ am 28.03.2018; nicht aktualisiert)