Wie Dating-Apps uns in der Pandemie psychisch und physisch kaputt machen 1

Serotonin, Dopamin Rückgang und Cortisol Zuwachs

Wir Menschen manövrieren uns in schwierige, mental kaum ertragbare Zeiten, da sie so unnatürlich sind, dass wir unsere Menschlichkeit verlieren könnten.

Der erste große Wandel für die menschliche Psyche und Sozialverhalten war wahrscheinlich die Umstellung vom Jäger und Sammlertum auf die Sesshaftigkeit und die Etablierung der Landwirtschaft vor etwa 10.000 Jahren

Damals wurde die Sesshaftigkeit von den Menschen als weniger belastend angesehen und eher durch den Komfortgewinn befürworte, so denkt man. 

Doch ist es heute anderes?

Danach kam das Industriezeitalter und der Mensch wurde mehr zur Ware und seine Freiheit wurde zunehmend eingeschränkt und seine Gesundheit durch Profite der Firmen gefährdet (Schwermetall, Rauchvergiftung etc…).

Dann jedoch kam der Umschwung auf die jetzige digitale Zeit mit Klimawandel und allem Drum und Dran, dem Menschen wird auf einmal gesagt er muss sich anpassen, auch wenn es seinem Bedürfnis von Freiheit widerspricht.

Dass wozu der Mensch geschaffen wurde, wird nun plötzlich einfach so “geoutdated”, über 100.000 Jahre an Anpassung werden nun auf einmal so auf den Kopf gestellt.

Von nun an sollen sich die Menschen ganz halb persönlich über einen Bildschirm oder eine Maske ohne Mimik und Gestik kennenlernen.

Wohingegen sie vor 1000 Jahren noch permanent von mindestens 25 Menschen zur gleichen Zeit umgeben waren.

Wie wird sich das auf unsere Gesundheit auswirken?

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Forscher fanden heraus, dass bei einer Berührung ein wahrer Boost an Serotonin und Oxytocin in uns frei wird.

Diese Berührungen sind unter anderem Lebensnotwendig, da Babys, die keine Berührung erfahren sterben. Das ist soweit bekannt.

“Aber es geht ja nur ums Chatten und einem eventuellen treffen nach der Pandemie?”

Das Paradoxe an diesen “social” Apps ist, dass sie uns nicht nur krank (erhöhtes Cortisol), sondern auch asozial machen.

Denn es gibt weniger direkten intimen Austausch über das Flirten aus nächster Nähe, der Augenkontakt, die Mimik, Bewegung ja sogar Pheromone haben einen Riesen Einfluss auf unsere Gesundheit und Wohlbefinden. 

Unsere Instinkte werden also vernachlässigt und weiterer Druck in der tiefe unserer menschlichen Psyche aufgebaut. 

Das Flirten über den Bildschirm jedoch wird noch oberflächlicher und verliert an Reiz, denn das nächste Match wartet schon um die Ecke und auch das Übernächste. 

Aus psychologischer Sicht fangen wir an “auszubrennen” und emotionslos zu werden da sich eine “Dopaminresistenz” entwickelt. 

Zusätzlich können noch starke Ängste auftreten, die bleiben, da es immer ungewisser wird, ob wir überhaupt jemanden finden, werden, bei dem es passt, da die Auswahl ja so riesig ist und daher lieber dem nächsten aufregenden Match hinterhergejagt wird.

Werden wir also nach der Pandemie noch zurückhaltender oder Flirt behinderter?

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Der Verdacht liegt zumindest nahe, da unser Verstand immer den Weg des geringsten Widerstandes geht und die potenziellen Matches und Tinder Dates ja immer noch im Belohnungs und Vermeidungssystem gespeichert sind.

Das Resultat

Das Endergebnis, dass wir heute schon haben ist, dass die meisten Menschen trotz der vielen Auswahlen mit ihrem Dating Leben noch unzufriedener sind. 

Unzufriedener bedeutet mehr Cortisol, Stress, Angst und einhergehendem schwächeren Immunsystem und Krankheitsanfälligkeit.

Was denkst du davon? Ist das ganze ein notwendiger Schritt der menschlichen Evolution oder wird hier nur wieder versucht ein menschliches Bedürfnis in ein Produkt zu packen, welches so noch sehr lange bestehen wird?

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Die Lösung

Es hat sich in letzter Zeit immer wieder gezeigt wie effektiv und heilend die Atmung auf die Psyche des Menschen sein kann.

Bestimmte Atemtechniken können sogar Neurotransmitter wie GABA im Gehirn aktivieren und Stress faktisch reduzieren.

GABA regelt die Gehirnaktivität runter und verhindert, dass bestimmte Schaltkreise übersteuern.

Das ganze kannst du am besten mit Yoga erreichen, Yoga verbindet viele Vorteile der gesamt therapeutischen Möglichkeiten, die es heutzutage gibt, und zwar von Physiotherapie, Psychologie bis hin Kardiologie kann Yoga dir helfen geistig und körperlich, das nächste Level zu erreichen.

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